Mädchen June (Musiker, Autor, Multimedia- und Installationskünstler) geboren am 6.12.1978 in Leipzig. 

 

 

2003 in einer finsteren weniger unheimlichen Nacht, nach einer Feier, fuhren wir mit dem Auto durch die Dübener Heide bei Leipzig. Es  hatte geregnet und die Baumallee nahm kein Ende. Wir fuhren und fuhren ich hatte das Gefühl wir drehten uns im Kreis. Der Regen perlte an der Frontscheibe des Autos, das Geräusch des Motors und der Scheibenwischer verhinderten ein einschlafen. Ich lehnte mich zurück und beobachtet den Wolkenverhangenen Himmel, die Formationen der Wolken und dachte mir wie frei Sie doch sind. In einen Augenblick als ich mir eine Zigarette anmachte, sah ich rechts neben mir ein Reh, welches am Rande eines Waldstückes stand und mich mit seinen großen Augen anschaute. Ich drehte mich herum und es schaute nach uns. Ich machte mir die Zigarette an und sah bei ausatmen im Qualm ein gelben  Hinweisschildchen  mit der Angabe „Liehmena 2 Km“.  Ich hatte dem Schild nachgeschaut und sah wieder rechts zu Seite, eine Straße welche nach rechts abbog in eine voller Finsternis. Ich dachte mir, da hinten ist Liehmena. Mir war der Name bekannt, ich dachte mir irgendwas verbirgt sich hinter dieser dunklen Straße. Nach mehreren Tage lies mich Liehmena nicht los. Ich recherchierte nach der Stadt und las in einer alten Chronik über die Stadt und seine Bewohner, ich las über die Reiseberichte von Erich Zann und Jud Skarlet, ich erfuhr von den Musikern Sara Weizmann und John Wilbur. Alles diese Personen hatten was mit Liehmena zu tun.

 

Ich erfuhr nach tieferen Recherchen von den Chaim Nepulus, die Begründer der elektronischen Musik. Ich las die Reiseberichte von Erich Zann und Jud Skarlet, welche von Liehmena nach Parma reisten und dabei John Wilbur und Sara Weizman aus Dresden kennen lernten.

Herr Munsche ein Biblothekar und Heimatforscher in Plagwitz gab mir den Tip, das in der alten Friedhofskirche in Plagwitz   noch alte Akten zu einigen Ereignissen lagern, welche in die Geschichte eingingen als die „die Kinderseelendiebe von Pama“. In meinen Recherchen fuh ich nach Dresden in die Slub und konnte noch nach einen Tip von Herr Munsche einige Kisten vor der vernichtung retten, welche alte Bildträger, Tonträger und sehr viele Bücher retten. Es waren die Chróniken von Plagwitz, Halle an der Saale, Kleinzschocher, Liehmena, Parma und so weiter. Später stellte sich heraus, es waren keine Chroniken, welche ich erwartete, es las sich wie Fantasiegeschichten. Es waren erzählungen von Menschen welche in einer Paralellwelt lebten in einen alternativen Welt. Die meisten Tonträger waren von The Neverland Stars, Parma Day, Vivian Gabin und noch weitere.

Sie gingen zurück bis in das Jahr 1816, also der Gründung der Chaim Nepulus, der Begründer der Musik, welche sich auf diesen alten Tonträgern befand.

Aufgrund der Fülle der Medien und dieser tiefverborgenen Geheimnisse beschloss ich alles aufzuarbeiten, es zu meiner Lebensaufgabe zu machen jedes Detail dieser Arbeiten wieder an die Öffentlichkeit zu bringen, mir all den modernen Methoden der Musik und Filmherstellung.

 

Zu meiner Person:

Geboren wurde ich 1978 in Leipzig in einer schäbigen Gegend, welche heute nicht mehr wieder zu erkennen ist, nein ich erinnere mich, es war umgekehrt, es war eine schöne Gegend und heute ist sie schäbig. Es ist das kleine Örtchen Kleinzschocher bei Plagwitz. Ich war und bin nichts besonderes, nur eine Gestalt, welche an einer Haltestelle sitzt und wartet auf da Ende um wieder alles von vorne beginnen zu lassen. An dieser Haltestelle gesellen sich manchmal Menschen, die kommen und gehen, der eine Mensch ist geblieben und wir teilen uns eine gemeinsame Decke in den kalten Nächten.

 

 

Ich habe nicht viel Ehrgeiz für dinge entwickelt, doch dieses Ereignis im Jahr 2003 hat mich so gebannt, ich kann nichts anderes machen als mich verpflichtet zu fühlen, diese Arbeiten weiter zugänglich zu machen, natürlich mache ich auch ein wenig Kunst und bringe mal hier und da was raus, ich baue auch gerne  Installationen. Die Musik ist mein Leben und diese Geschichten welche ich entdecke treiben mich immer weiter voran, auch schreibe ich selber Gedichte oder kleine Geschichten. Die Geheimnisse zu ergründen, welche sich so sehr verbergen. Sie können sich sicher sein, nicht einmal ich weis um die Realität und den Sinn meines Schaffens nur eines ist aber für mich klar, ich habe daran Freude, mehr noch als davor und später. 

 

Woher der Name Vernom Laternenlicht Produktion?

 

Ich liebe Laternen, in jeder form, ich liebe das Martinsfest, ich liebe die langen dunklen kalten Winterabende.

 

Das Wort Vernom ist ein Begriff aus der Plagwitzer Kabbala und bedeutet wiederkehrend oder wiederkommen. Auch ist es das erste Album der Misatras im Jahre 1816, die haben das Wort in den Befreungskriegen auf ihre Tornister geschrieben, als Symbol des Kampfes um der Freiheit wegen.  In der Chronik von Halle an der Salle kommt das Wort auch vor im Zusammenhang mit den "Kinderseelenmorden" welche sich um der Jahrhundertwende zutrugen. Es stand mit blutgeschrieben an der Rathaustür von Halle an der Saale.